Artikelformat
28. Januar 2007

Installation Windows Vista zum Test in einer VMWare

Vorbemerkungen Installation Vmware Vista

Windows XP ist etwas in die Jahre gekommen und deshalb ist Windows Vista nun wohl angesagt, aber zwei Dinge darf man nicht vergessen:
1. Wir sprechen von MS Windows und somit ist Vorsicht angebracht und vorallem abwarten (mindestens bis zum ersten Service Pack).
2. Windows XP läuft doch eigentlich ganz gut, oder?
Für mich stand fest: Vista testen ja, allein aufgrund meiner Neugier, aber gleich als Produktivsystem? Bestimmt nicht! Also virtuelle Maschine (VM) über VMWare erstellen und ab geht es…

Andere Möglichkeiten statt VMWare:

Installation in Virtaul PC von MS, aber das ist mir ein bißchen zu viel Microsoft –> Microsoft Vista in VMWare
Installation auf anderen Rechner, aber wer hat schon (wenn überhaupt) mehr als einen leistungsfähigen Rechner –> Microsoft Vista in VMWare :-)
Installation als Zweitsystem (–> herausfinden wie die Treiberunterstützung so ist) und später dann den Bootmanager umstellen auf Vista (–> neues Hauptsystem), aber so weit sind wir und noch lange nicht Microsoft! –> Microsoft Vista in VMWare :-)

Anleitung Installation VMWare Server

Anmerkung: Typische Installation; kostenlos und keine Seriennummer notwendig.
Download
Nach der Installation des VMWare Servers und der Erstellung einer VM von Windows Vista, können Sie auch den VMWare Player nutzen bzw. beiden (VMWare Player und die VMWare Dateien von Vista) auf eine DVD brennen und Freunden zum testen geben.Bitte beachten Sie die Lizenzdedingungen von Microsoft. Andere VMWare-Images sind hier zu finden.

Anleitung Vista in VMWare installieren

Rahmenbedingungen für VMware Vista:
Memory: 512MB (abhängig vom verfügbaren Gesamtspeicher des Systems; 1Gig => 512 MB für VM und mehr als 1 Gig => 512 MB + Differenz für VM)
Festplatte: (IED 0:0) 20GB (Vista ist hungrig; wenn Sie einiges an Software testen wollen, dann > als 20 Gig)
CD-ROM: (IDE 1:0)
Floppy: Using drive A:
Ethernet: ‘NAT’

Evt. Formatierung vor Installation
(nur noch bei Release Candidates (=RC) oder älteren VMWare Versionen notwendig)
Windows Vista benötigt eine Festplatte im NTFS Format, falls mit die Formatierung zu Beginn Schwierigkeiten bereitet bitte diese Anleitung verwenden.

Während des Starts des BIOS der VMWare die ESC-Taste drücken und die Boot Reihenfolge ändern, so dass CD/DVD erster Device ist. Nun die Windows XP (!) Installation starten, virtuelle Festplatte partitionieren und in NTFS formatieren, danach die Installation abbrechen. Nun die DVD von Vista starten.

Videoanleitung, Videotutorial oder Film-Anleitung…

Anmerkung: Leider ist die Qualität der Videos nicht gut gelungen. Ich werde das nächste Mal direkt Divx hochladen. Aus MPEG macht er nur so etwas. Ich hoffe es ist trotzdem alles zu sehen.

VIDEO: Vorbereitung einer VMWare für Windows Vista

VIDEO: Installation Windows Vista in einer Virtuellen Umgebung (VMWare)

VIDEO: Installation der VMWare tools Windows Vista

Bevor Sie die VMWare Tools in unserer VM Vista installiert haben gehen Sie durch einen Mausklick ins VMWare Fenster in Vista. Um das Fenster zu verlassen drücken Sie Ctrl-Alt.
Nach der Installation der VMWare Tools ist dies nicht mehr notwendig. Sie können das VMWare Fentser mit Windows Vista, wie eine Windowsfenster verwenden. Sie können Dateien per Drag-and-Drop kopieren (über die frei gegebenen Ordner) und mit der Maus hinein und heraus gehen ohne Hindernisse.

Die Installation der VMware Tools unter VMware Workstation 5 and VMware Server ist recht einfach. In der VM einfach “Install VMWare Tools” aufrufen und in der VMWare startet der Dialog, ob dieses Programm installiert werden darf. Installation VMware Tools bestätigen und fertig.

Kleine Anleitung VMWare Vista / XP und weiteres

Möglichkeiten eines Snapshot einer VM (VMware Vista)

Eine VMware zu testen hat einen unschlagbaren Vorteil, Sie können etwas ausprobieren und später zu einem Snapshot (=Schnappschuss) zurückkehren.
Installieren Sie Windows Vista in VMWare inklusive VMWare Tools und machen Sie einen VmWare Snapshot. Mit Revert Snapshot können Sie jederzeit wieder zum Ausgangszustand zurückkehren. Wenn Sie einen neuen Snapshot bzw. einen anderen Ausgangszustand haben wollen klicken Sie Remove Snapshot und erstellen wieder mit Snapshot einen neuen Schappschuss.
VMWare Snapshot kann aber noch weit mehr. Sie können einen VMWare Snapshot sperren und sogar VMWare Server so einstellen, dass bei jedem Neustart die VM im Ausgangszustand startet. Ein Anwendungsfall wäre bsp. ein Windows Vista zum Onlinebanking, dass immer jungfräulich sein soll oder ein System um auf nicht ganz “sichere” Webseiten zu gehen… Die Einstellungen finden Sie unter VM/Settings/Hardware…
WMware Server kann nur einen Snapshot erstellen. VMsnap kann bis zu fünf erstellen (genau so wie die neue kostenpflichte VMWare Workstation 6).

Übertragen physischer Systeme in virtuelle Maschinen – P2V Assistant

Der P2V Assistant von Vmware ist dazu in der Lage Ihr altes System in eine virtuelle Maschine zu übertragen, um es beispielsweise unter als VMWare unter Windows Vista laufen zu lassen. Sie haben sich entschieden und wollen z.B. zu Windows Vista wechseln und haben aber Sorge, dass Sie Einstellungen oder Dateien immer wieder mal zwischen durch suchen müssen, dann sehen Sie doch einfach in Ihrem alten Windows XP in der VMware nach. Ziehen Sie einfach per Drag&Drop die Dateien heraus die Sie brauchen. Der VMware P2V Assistant ist die Lösung für solche Fälle. Download

Windows Vista Aero Glass

Der Advisor sagt unter in einer VMware emulierten Grafikkarte für Vista leider, dass vier Punkte erfüllt sein müssen für die Vista Aero Glass Oberfläche:

DirectX 9
128 MB RAM (auf der Grafikkarte oder shared Memory)
32 bit Farbtiefe
Unterstützung für “Shader 2.0″

VMWare Vista – 128 MB RAM
In der vmx-Datei diesen Eintrag ergänzen:
svga.vramSize = “134217728”

VMWare Vista – 3D-Funktionalität aktivieren:
mks.enable3d = “TRUE”

VMWare Vista – Unterstützung für “Shader 2.0″
BISHER KEINE LÖSUNG

VMware Workstation 6 bzgl. XP und Vista

Interessante Neuerungen von VMWare Workstation 5.5 zu VMware Workstation 6:
Unterstützung mehrer Bildschirme, > 4GB RAM/ virtuelle Maschine, volle USB 2.0 Unterstützung (!), Windows Vista als Host und Gast (!) , virtuelle Maschinen ohne GUI, Fernsteuerung über integrierten VNC, Headless Modus zum weiterlaufen lassen von VMs nach schließen der VMWare Workstationoberfläche (jedoch nicht nach Abmeldung von Windows )

VMWare Workstation 6 vs. VMWare Server bzgl. XP und Vista

Als zentrale Steuerung von virtuellen Maschinen eigenet sich VMWare Server besser aufgrund seiner Remote Console, Dienstekonfiguration und Rechteverwaltung. Ihm fehlen aber viele Testfunktionen der VMWare Workstation 6, wie multiple Snapshots und mehere Monitore ( unterschiedliche Auflösungen bsp. zum Test von Webseiten ).

VMWare Workstation 6 und Windows Vista

Mangels Grafikleistung ist auch VMWare Workstation 6 nicht in der Lage Aero Glass zu unterstützen bzw. darzustellen. Ansonsten wurden die Funktionen Drag & Drop, Cut & Paste von Texten sowie ganzen Dateien und Verzeichnissen zwischen Linux, Windows und Solaris perfektioniert. Die VMWare Shared Folders sind im Detail verbessert worden.
Update vom 23.7.2007
* Vmware Workstation läuft nun unter 64-bit Ausgaben von Windows und Linux
* auf 64-Bit Systemen kann Vmware in einer VM bis zu 8 GB verwalten
* auf einer Multi-Prozessormaschine kann man Vmware mitteilen, ob einer oder beide Prozessoren genutzt werden sollen
* eine Vmware Workstation bietet pro VM bis zu 10 Netzwerkschnittstellen
* für Linux als Gastsystem unterstützt Vmware Workstation Paravirtualisierung mit spezielen Kerneln
* USB-Schnittstellen werden nun mit USB 2.0 unerstützt (bis zu 6 USB 2.0 Geräte)
* Vmware Workstation bietet einen eingebauten VNC-Server, so dass per VNC direkt auf die einzelnen VM zugegriffen werden kann (Hinweis auf RealVNC). Wichtig: VMWare schlüsselt das Passwort, aber nicht den VNC-Datenstrom
* Multi-Screen-Systemen können einzelne VMs einzeln zugewiesen werden
* Neue Assistenten bieten Migrationshilfe von vorhandenen physischen Systemen, sogar über das Netzwerk
* die Betafunktin advanced Snapshot bietet die Möglichkeit eine Schnappschuss vom System zu machen und die weiteren Veränderungen zu protokolieren

VMware Converter 3 und Windows Vista

Mit VMware Converter 3 können Anwender Systeme im laufenden Betrieb auf andere übertragen. VMware Converter 3 automatisiert sowohl die Migration von physischen Servern zu virtuellen Servern, als auch von virtuellen Servern anderer Hersteller oder Image Dateien zu virtuellen Maschinen unter VMWare ( mittels Snapshot von Sektoren ohne Unterbrechung der Anwendung ). Die Starter Edition ist kostenfrei und erlaubt die Migration einer Maschine. VMWare Converter unterstützt nur Windows Server (NT SP4, 2000, 2003) und Windows XP.